Leseteil
Begleittext zur Schautafel.
Diese Schautafel fasst die gesamte Reihe zusammen. immoSoR beginnt nicht beim fertigen Exposé und nicht beim einzelnen Kontakt. immoSoR beginnt bei der Ordnung der Vermittlungsarbeit. Eine Immobilie besitzt eine Objektakte. Dokumente, Medien, Texte, Grundrisse, Preise, Freigaben, Veröffentlichungen, Interessenten, Rückfragen, Besichtigungen, Zusagen und Nachweise gehören nicht in getrennte Welten. Sie gehören zu einem gemeinsamen Arbeitsstand.
Die bestehende Maklersoftware wird dabei nicht ersetzt. Sie bleibt für ihre Aufgaben bestehen. immoSoR ergänzt den Bereich, in dem die Vermittlung nachvollziehbar wird: von der ersten Anfrage zu einer Immobilie über die Objektakte, Dokumente, Medien, Exposé-Fassung, Vermarktung, Interessentenbetreuung, Kommunikation und Freigabe bis zur späteren Nachweisführung.
Provisionssicherheit entsteht in diesem Verständnis nicht aus einem einzelnen Dokument und nicht aus einer bloßen Behauptung. Sie entsteht aus einer geordneten Kette von Arbeitsständen. Wer hat was angefragt? Welches Objekt war betroffen? Welche Exposé-Fassung wurde gezeigt? Welche Kommunikation fand statt? Welche Freigaben lagen vor? Welche Schritte führten zur Entscheidung? Diese Fragen können nur beantwortet werden, wenn Objekt, Mandat, Anfrage, Exposé, Kontaktverlauf und Nachweis zusammengeführt werden.
Die Schautafel macht deutlich: immoSoR ist kein weiteres Maklerprogramm im üblichen Sinn. immoSoR stärkt die geordnete Nachweisführung in der Vermittlungsarbeit. Sie verbindet die fachliche Arbeit des Maklers mit einer nachvollziehbaren Führung von Objektakte, Kontaktverlauf und Freigaben.