Leseteil
Begleittext zur Schautafel.
Der geschlossene Provisionsraum ordnet wirtschaftliche Beteiligung innerhalb eines festen Rahmens. Er ist kein offener Bonustopf und keine Sammlung zusätzlicher Einzelversprechen. Die vorgesehenen Leistungspositionen bilden ab, welche Beiträge innerhalb einer Beziehungskette tatsächlich erbracht wurden.
Eine Position entsteht deshalb nicht durch Selbstbezeichnung. Erstvermittlung, Strukturarbeit, Pflege oder regionale Verantwortung müssen fachlich unterscheidbar und nachvollziehbar belegt sein. Ist eine Position bereits besetzt oder fehlt der erforderliche Beitrag, entsteht keine zusätzliche Zuordnung. Die Differenzprovision folgt damit der offenen Leistungsposition und nicht dem Wunsch nach einem weiteren Bonus.
Diese Ordnung schützt alle Beteiligten. Sie verhindert, dass Provisionen mehrfach versprochen oder Rollen nachträglich aufgebläht werden. Gleichzeitig bleibt sichtbar, wo im Partnernetz eine Leistung erbracht wurde und welcher Anteil im geschlossenen Provisionsrahmen dafür vorgesehen ist.