Fallbeispiel: Erbengemeinschaft

Mehrere Beteiligte bleiben in einem Objektvorgang lesbar.

Eine Immobilie wird von mehreren Beteiligten einer Erbengemeinschaft verkauft. Zustimmung, Unterlagen, Anfrage, Exposé-Abruf, Kontaktverlauf und ein möglicher Beteiligungsschlüssel müssen geordnet geführt werden, ohne den gemeinsamen Objektvorgang aufzutrennen.

Dieses Beispiel beschreibt eine optionale Abrechnungs- und Nachweisschicht. Es ersetzt keine Rechts- oder Steuerprüfung und trifft keine Aussage darüber, wie eine konkrete Erbengemeinschaft abrechnen muss.

Ein Objektvorgang

Das Objekt bleibt fachlich zusammengeführt, auch wenn mehrere Eigentümer beteiligt sind.

Mehrere Beteiligte

Zustimmungen, Rückfragen und Unterlagen können je Beteiligtem lesbar gehalten werden.

Optionale Splittung

Provision A kann nach Anzahl N oder nach hinterlegtem Beteiligungsschlüssel in Rechnungsteile geführt werden.

Beteiligte und Nachweis

Die Erbengemeinschaft braucht Ordnung, ohne den Vorgang zu zerreißen.

Bei einer Erbengemeinschaft gibt es häufig nicht nur einen Ansprechpartner. Mehrere Beteiligte können Unterlagen liefern, Rückfragen stellen, Zustimmungen erteilen oder unterschiedliche Informationsstände haben.

immoSoR hält den Objektvorgang zusammen und macht zugleich sichtbar, welche Beteiligten, Nachweise, Erklärungen und Kontaktstände zum Vorgang gehören.

Wird später eine Rechnungssplittung benötigt, kann diese als eigene Abrechnungs- und Nachweisschicht gedacht werden: nicht als Automatismus, sondern als bewusst geführter Schlüssel.

Leitplanke

Objektführung, Nachweis und Abrechnung werden getrennt betrachtet. Eine mögliche Splittung ergänzt den Vorgang, ersetzt aber keine individuelle Vereinbarung, Rechtsprüfung oder steuerliche Bewertung.

Nachweis öffnen

Erbengemeinschaft

Mehrere Eigentümer. Ein gemeinsamer Nachweisweg.

Wenn mehrere Eigentümer beteiligt sind, sollen Anfrage, Zustimmung, Unterlagen, Rückruf, Exposé-Abruf und Kontaktverlauf nicht auseinanderfallen. immoSoR führt den Vorgang objektbezogen und hält Beteiligte, Rollen und Nachweisstände getrennt lesbar.

So bleibt erkennbar, welche Erklärung von welchem Beteiligten stammt, welche Unterlage noch fehlt und welcher Stand später für Verkäuferinformation, Nachweisprotokoll oder Abrechnung herangezogen wurde.

Objekt
ein gemeinsamer Objektvorgang mit Fassung, Anfrage und Abruf
Beteiligte
Erben, Vertreter, Bevollmächtigte oder weitere freigegebene Ansprechpartner
Nachweis
Zustimmung, Unterlagen, Kontaktverlauf, Freigaben und offene Punkte
Optional
Rechnungssplittung nach Anzahl N oder hinterlegtem Beteiligungsschlüssel

Ablauf

Erst Beteiligte ordnen, dann Nachweis und Abrechnung führen.

Die Erbengemeinschaft wird nicht als lose Namensliste behandelt. Der Objektvorgang bleibt zusammen, während Beteiligte, Zustimmungen, Unterlagen und mögliche Rechnungsteile jeweils nachvollziehbar zugeordnet werden.

  1. 01 Objektvorgang anlegen

    Objekt, Mandatsbezug und geordneter Exposé-Weg werden vorbereitet.

  2. 02 Beteiligte erfassen

    Die Anzahl N der Beteiligten oder ein Beteiligungsschlüssel wird als Arbeitsstand geführt.

  3. 03 Zustimmungen zuordnen

    Freigaben, Unterlagen und Rückfragen bleiben je Beteiligtem nachvollziehbar.

  4. 04 Exposé-Anfrage führen

    Interessenten gelangen in denselben objektbezogenen Anfrage- und Abrufweg.

  5. 05 Nachweis fortschreiben

    Kontaktverlauf, Abruf, Widerruf, Rückruf und Verkäuferinformation bleiben verbunden.

  6. 06 Splittung optional anwenden

    Provision A kann als Gesamtvorgang bestehen bleiben und bei Bedarf in Rechnungsteile aufgeteilt werden.

Rechnungssplittung

Provision A kann als Gesamtvorgang erhalten bleiben und trotzdem aufgeteilt werden.

Die optionale Rechnungssplittung trennt nicht den Objektvorgang. Sie ergänzt ihn um eine nachvollziehbare Abrechnungsschicht: ein Gesamtanspruch, mehrere Beteiligte und ein klar hinterlegter Schlüssel.

Denkbar ist eine Aufteilung nach gleicher Anzahl N, nach Beteiligungsquote oder nach abweichender Vereinbarung. Die Entscheidung bleibt ein eigener Prüf- und Freigabeschritt.

Schluss

Die Beteiligung wird lesbar, ohne den Objektvorgang zu zerlegen.

Das Beispiel zeigt die Erbengemeinschaft als Nachweis- und Abrechnungsfall: mehrere Beteiligte, ein Objekt, ein Exposé-Weg und eine optionale Rechnungssplittung, die nur auf Grundlage eines dokumentierten Schlüssels geführt wird.

Weiterführend

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